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Zuchtordnung der FCCI und UCI      

Eintragungen in das FCCI Zuchtbuch müssen von den  Züchtern beim FCCI-Zuchtbuchamt beantragt werden. In das Zuchtbuch werden nur abgenommene Welpen eingetragen. Eintragungsberechtigt sind Würfe aller Rassen. Beide Eltern der Welpen müssen der gleichen Rasse angehören, über eine anerkannte Ahnentafel verfügen und zur Zucht zugelassen sein.
Das Umschreiben vereinsfremder Ahnenpässe ist erlaubt. Die Erstausstellung des Ahnenpasses verbleibt im Zuchtbuchamt.
Lässt ein Züchter (dies kann nur eine Person sein oder eine Zwingergemeinschaft) den ersten Wurf eintragen, ist vorher ein Zwingername zu beantragen. Züchter mit mehreren Rassen können für jede Rasse einen separaten Zwingernamen beantragen, können aber auch auf Wunsch mit nur einem Zwingernamen für alle Rassen züchten. Der Zwingername der Zuchtstätte wird während der gesamten Vereinszugehörigkeit geschützt und darf von niemand anderen benutzt werden.
Es darf nur unter strenger Einhaltung des Tierschutzgesetzes gezüchtet werden.

Die Zucht darf nur mit wesensfesten und gesunden Tieren erfolgen. Es muss eine gute Zwingerhaltung für Zuchthunde (über 45 cm Widerristhöhe) und Welpen gewährleistet sein. Hierfür muss eine sorgfältige, artgerechte, saubere Unterbringung, Freilauf und Pflege mit reichlich menschlicher Zuwendung,

Grundvoraussetzung sein. Der Züchter hat die Pflicht, die Zuchtordnung einzuhalten, sich kynologisches Wissen selbst anzueignen und sich fortzubilden.

Hunde, die zur Zucht eingesetzt werden, dürfen nur von FCCI -Zuchtwarten oder von Zuchtwarten anderer Rassehunde-zuchtvereinen zuchttauglich geschrieben werden. Sollte im erweiterten Umkreis kein Zuchtwart vorhanden sein, kann die ZTP auch bei einem Tierarzt erfolgen. Zuchtwarte dürfen ihre eigenen Würfe weder abnehmen, noch zuchttauglich schreiben.

Hunde die zur Zucht eingesetzt werden brauchen auf mindestens 2 Nat.oder Int. Ausstellungen oder Clubschauen  mindestens 2x den Formwert

Sehr gut  .von 2 verschiedenen  Formwertrichtern!

  1. Die Zuchttauglichkeitsprüfung erfolgt bei Hündinnen unter 45 cm Widerristhöhe mit 12 Monaten bzw. nach der 2. Hitze und bei Hündinnen großer Hunderassen mit 18 Monaten. Nach 2 Belegungen muss eine Hitze übersprungen werden. Auf Antrag beim Hauptzuchtwart kann eine dritte Belegung gestattet werden, wenn zuvor Würfe mit sehr geringer Welpenanzahl fielen, allerdings nur einmal im Leben der Hündin. Das Ende der Zuchttauglichkeit einer Hündin liegt im Alter von 8 Jahren. Ausnahmen werden durch Rat des Zuchtwartes und des Haustierarztes entschieden.
  2. Um den Qualitätsstandard unseres Vereins zu erhalten und der Kundschaft rassetypische Welpen anzubieten, soll nur mit qualifizierten Rüden gezüchtet werden. Im Alter von 12 Monaten können die Rüden durch den Zuchtwart überprüft und beurteilt werden. Im Anschluss findet durch den Vorstand die Körung statt. Dann kann der Rüde zur Zucht eingesetzt werden. Rüden, die die Zuchtvoraussetzungen erfüllen, unterliegen nach oben keiner Altersbegrenzung.
  3. Die Merle-Zucht ist nur mit entsprechender Fachkenntnis erlaubt. Merle Verpaarungen müssen vom zuständigen Zuchtwart, dem Zuchtbuchamt oder der Vereinsleitung genehmigt werden. Deshalb müssen für die Genehmigung vor jeder Merle-Verpaarung ein formloser Antrag einschließlich Kopien von den Ahnentafeln der Elterntiere eingereicht werden.
  4. Den Züchtern steht es frei, für ihre Zuchthunde DNA-Profile erstellen zu lassen bzw. auf gewisse Merkmale (Fellfarben, Bart etc.) testen zu lassen.
  5. Tierärztliche, rassespezifische Nachweise, so zum Beispiel jene der Hüftgelenksdysplasie, Patella, progressive Retina Atrophie (PRA) etc. gelten als Selbstverständlichkeit. Rassespezifische genetische Untersuchungen können beim Zuchtbuchamt erfragt werden.
  6. Die HD-Untersuchung darf nur unter Narkose von einem Tierarzt durchgeführt werden.

HD: A / HD: B  à   uneingeschränkt zuchttauglich  HD: C  à   Verpaarung nur mit HD: A im begründetem Ausnahmefall Verpaarung mit HD: A möglich; Verpaarung muss vom Hauptzuchtwart

 

HD: D  à   genehmigt werden

HD: E  à   zuchtausschließend 

Die Untersuchung auf Patella-Luxation muss von einem Tierarzt durchgeführt werden, diese erfolgt palpatorisch (fühlend, tastend) und muss deutlich mit Nennung des Grades (0- 4) der Patella-Luxation in das dafür vorgesehene PL-Formular vom Tierarzt mit Datum, Stempel und Unterschrift eingetragen werden. Wir empfehlen einen dafür qualifizierten Fachtierarzt für die PL-Untersuchungen. Die PL-Untersuchung sollte bei Hündinnen nicht während der Läufigkeit, Trächtigkeit oder Scheinträchtigkeit vorgenommen werden.

Grad 0

Es liegt keine Luxation vor, die Kniescheibe ist auch durch Druckeinwirkung nicht zu luxieren.

uneingeschränkt 

Zucht tauglich

Grad I

Die Kniescheibe kann durch Druckeinwirkung des Untersuchenden zur Seite und/oder zur

Mitte hin verschoben werden. Sie springt sofort in die Rille zurück, wenn der Druck eingestellt wird.

zur Zucht  zugelassen

Grad II

Die Kniescheibe kann durch Druck oder Strecken des Knies zur Seite und / oder Mitte verlagert werden, bleibt aber luxiert bzw. kann nur durch Druck oder Beugen / Strecken des

Gelenkes wieder zurück in den Ursprung gebracht werden. Die Kniescheibe bleibt dann in der eigentlichen Position.

Verpaarung nur  mit einem PL: 0

Grad III

Die Kniescheibe ist zur Seite oder Mitte hin luxiert und kann durch Druck in die normale Stellung gebracht werden. Nach Einstellen des Drucks kommt es zu einer erneuten Luxation der Kniescheibe.

zuchtausschließend

Grad IV

 

Die Kniescheibe ist dauerhaft zur Seite oder Mitte hin luxiert und kann auch durch Manipulation nicht in die korrekte Lage gebracht werden.

zuchtausschließend

Zahnfehler betreffend liegt jeder Hunderasse ein Rasse-Standard zu Grunde. Die darin aufgeführten zuchtausschließenden Zahn- und Gebissfehler sind geltend. Bei vorhandenen Zahnfehlern kann ein Probewurf beim zuständigem Zuchtwart bzw. Hauptzuchtwart beantragt werden – dieser entscheidet, ob ein Probewurf durchgeführt werden kann.

Die Welpen kontrolliert der zuständige Zuchtwart (-wartin), in Ausnahmefällen mit hiesiger Genehmigung des Tierarztes. Die entsprechende Beurteilung wird in die Wurfmeldung eingetragen und dem Zuchtbuchamt gemeldet. Die Zahl der im Wurf belassenen Welpen ist nicht begrenzt. Um kräftige, gesunde und ausreichend mit Abwehrstoffen versorgte Welpen zu erhalten, ist das Stillen durch das Muttertier vorgeschrieben. Zufüttern bzw. Ammenaufzucht ist bei entsprechender Welpenanzahl angeraten; Flaschenaufzucht ist erlaubt. Verkrüppelte Welpen oder solche mit schweren Fehlern, sind durch den Tierarzt schmerzlos einzuschläfern. Zur Entscheidung über derartiges Vorgehen ist der Rat des Zuchtwartes einzuholen.

Die Welpen sollten nicht vor der 8. Lebenswoche (bei Kleinhunderassen nicht vor der 12. Lebenswoche) abgegeben werden. Die ordnungsgemäße Entwurmung ist vorgeschrieben, die Erstimpfung angeraten. Um spätere Auseinandersetzungen zu vermeiden, raten wir den Verkauf nur mit entsprechendem Kaufvertrag vorzunehmen. Darin werden Rechte und Pflichten beider Seiten festgelegt.

Zur Kennzeichnung der Welpen raten wir von der Tätowierung ab, da sie nicht fälschungssicher ist und eine Art von Tierquälerei darstellt. Anzuempfehlen ist das Setzen eines Microchips, am besten durch den Tierarzt des Kunden. In diesem Fall wird auch der Name des Endhalters abgespeichert. Das Zuchtbuchamt ist bereit, kostenlos die Chipnummer und die Daten vom Rassehund und seiner Halter abzuspeichern.

Der Hauptzuchtwart (-wartin) wird vom Vorstand bestimmt. Er ist den Zuchtwarten (-wartinnen) übergeordnet und entscheidet in letzter Instanz. Ihm obliegt die Durchführung dieser Zuchtordnung.

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